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Konstantin Ebinger ist Wettbewerbsökonom mit mehr als zehn Jahren Erfahrung als Berater und Sachverständiger für sämtliche sich aus dem Kartellrecht ergebenden ökonomischen Fragestellungen, sowohl in Europa als auch den Vereinigten Staaten von Amerika. Er ist Leiter des Brüsseler Büros von Brattle.

Konstantin Ebinger ist Principal und Leiter des Brüsseler Büros von Brattle. Er ist Wettbewerbsökonom mit mehr als zehn Jahren Beratungs- und Sachverständigenerfahrung und hat eine Vielzahl an Mandate, die sich aus Zusammenschluss-, Kartell- und Missbrauchsverfahren der nationalen Wettbewerbsbehörden und der Europäischen Kommission ergeben, betreut.

Herr Ebinger hat sich in seiner beruflichen Laufbahn mit allen aus dem Kartellrecht ergebenden wettbewerbsökonomischen Fragestellungen vertieft auseinandergesetzt. Insbesondere hat Herr Ebinger seine Expertise durch seine Beratungstätigkeit bei vielen der großen Kartellschadensersatzfälle der vergangenen zehn Jahren aufgebaut (z.B. im Bereich Automotive, Finanzprodukte, Pharmazeutika, Infrastruktur sowie Industrie- und Konsumgüter). Er war sowohl auf Kläger als auch auf beklagten Seite tätig, und hat sich insbesondere auf die ökonometrische Schadensquantifizierung spezialisiert. Er hat Mandate in Zusammenschlussverfahren betreut (bspw. im Telekommunikationsbereich sowie der „Sharing Economy“), und auch bei Missbrauchsverfahren der Europäischen Kommission und dem Bundeskartellamt ökonomische Fragestellungen beleuchtet.

Vor seinem Beitritt der Brattle Group war Herr Ebinger Leiter der Wettbewerbsabteilung eines Beratungsunternehmens in München, welche er nach seinem Wechsel aus dessen Londoner Büro eröffnete. Er begann seinen beruflichen Werdegang in Berlin und erlangte einschlägige U.S. amerikanische Praxiserfahrung durch einen mehrmonatigen Aufenthalt bei einer Partnerfirma in Washington D.C. Während seiner Zeit im Chief Economist Team der niederländischen ACM (vormals NMa) konnte er Einsichten in die Arbeitsprozesse der Wettbewerbsbehörden erlangen.

Seine Arbeitssprachen sind Deutsch und Englisch.

Repräsentative Projekte
Kartellschadensersatzklagen im Automotive-Bereich

Herr Ebinger hat in seiner Tätigkeit als wettbewerbsökonomischer Berater eine Vielzahl an Kartellschadensersatzverfahren betreut, darunter insbesondere Fälle im Automotive-Bereich. Er betreute sich aus den Entscheidungen der Europäischen Kommission und den nationalen Wettbewerbsbehörden ergebende Mandate sowohl auf Kläger- als auch auf beklagten Seite (z.B. Autoglas, Dämmstoffe, Wälzlager, Standheizungen, LKW, u.a.). Seine Beratungstätigkeit spezialisiert sich insbesondere auf die ökonometrische Quantifizierung des Kartellschadens und führt oftmals zu ökonomischen Eingaben bei nationalen Gerichten.

Schadensersatzklage der Deutschen Bahn

Als Teil eines größeren Beratungsteams beriet Herr Ebinger die Deutsche Bahn in ihrer Klage gegen die Schienenhersteller aufgrund des deutschen Schienenkartells. Neben den ökonomischen und ökonometrischen Fragestellungen der Schadensquantifizierung erforderte die Klage der Deutschen Bahn, aufgrund der erheblichen betroffenen Schieneneinkäufe während des Kartells (2001-2011) sowie den Besonderheiten der Zuwendungen der öffentlichen Hand, besondere Fähigkeiten im Umgang mit sehr großen und komplexen Datensätzen.

Zusammenschlussverfahren der Kabelnetze

Vor seinem Beitritt der Brattle Group unterstützte Herr Ebinger die Anmeldung des Zusammenschlussvorhabens zwischen Liberty Global und Ziggo. Beide Unternehmen sind Kabelnetzbetreiber mit sich nicht überlappenden Kabelnetzwerken in den Niederlanden. Der Zusammenschluss wurde bei der Europäischen Kommission angemeldet und unter Auflagen stattgegeben. Das Gericht der Europäischen Union revidierte zwar diese Entscheidung, letztendlich gab die Europäische Kommission die Transaktion nach einer wiederholten Durchsicht frei. In ähnlicher Sache beriet Herr Ebinger die beim Bundeskartellamt angemeldete Transaktion Unity Media/KabelBW, die ebenso zu einer Freigabe führte.

Joint Venture DriveNow/car2go

Bei diesem Joint Venture von BMW und Daimler ging es um die Fusion ihrer Mobilitätsdienste. Dabei kam es insbesondere zur Zusammenlegung der beiden größten Anbieter von free-floating Carsharing in Deutschland, DriveNow (BMW) und car2go (Daimler). Herr Ebinger, zusammen mit Prof. Kühn, beriet beide Parteien im Zusammenschlussverfahren vor der Europäischen Kommission und der FTC. Das Joint Venture wurde nach einer Phase 1 Untersuchung der Kommission und einem „quick look“ (nach second request) der FTC freigegeben.

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